Dienstag, 11.02.2025 – Montana Guajara
Strecke: ca. 10 km, 700 hm
Heute fahre ich mit Jakob nochmal rauf zum Teide-Nationalpark, um den Aufstieg auf den Montana Guajara anzugehen. Wir hatten die gleiche Busfahrerin, wie beim letzten Mal, die auf dem Weg zum Parador am Portillo Alto eine Pinkelpause einlegt.
Wir kommen trotzdem ausreichend pünktlich am Parador de Canadas del Teide an und marschiere gegen 11:30 los. Zunächst geht es ein Stück auf Sandwegen über die Ebene.

Aber ab der Abzweigung nimmt die Steigung deutlich zu. Der Weg ist zunächst angenehm zu gehen. Er steigt zwar stetig an, aber ist gut ausgetreten. Während Jakob wie eine junge Berziege voransprintet, schnaufe ich mich wie eine alte Dampflok Schritt für Schritt voran. Der Ausblick auf den Teide und die umliegende Landschaft ist aber grandios und jeden Schritt wert.


Nach etwa der Hälfte des Aufstieges wird der Weg nochmal deutlich steiler und kraxeliger. Zum Teil haben wir Steigungen von über 50 % und als ich denke, dass ich es nun fast geschafft habe erreiche ich nur die Kante eines kleinen Plateaus, aus dem der Gipfel nochmal ca. 100 m herausragt.
Aber auch diese sind schließlich überwunden und wir genießen die Aussicht und die Freude es geschafft zu haben.




Wir machen nur kurz Gipfelrast, da der Wind hier oben doch ganz schon frisch ist, und teilen unseren Pausensnack mit ein paar Piepmätzen.

Der Abstieg starten über die Rückseite des Berges zunächst sanft, so dass auch ich zügig vorankomme, auch wenn Knie und Oberschenkel bald deutlich Anwesenheit melden. Heute haben wir Glück und können beobachten, wie die Wolken sich am Kraterrand hochschieben und darüber hinweg in die Canadas schwappen, um sich dort einfach wieder aufzulösen. Es ist ein wunderschönes Schauspiel, welches wir ausgiebig bewundern. Wir tauchen beim Abstieg sogar kurz selber kurz ab in die Wolken.


Der Weg wird auch auf dieser Seite des Weges wieder steiler, wenn auch nicht ganz so schlimm, wie beim Aufstieg. Es geht über Geröll und Felsstufen durch niedriges Ginstergebüsch. Teile des Weges sind sogar vereist.

Schließlich sind wir wieder unten auf dem Weg zwischen Portillo und Parador in der Ebene. Obwohl ich den Abschnitt des Weges nun schon zum dritten Mal gehe, wird es mir nicht langweilig. Die vielfältigen Gesteinsformationen bieten jedesmal neue Aus- und Einblicke.


Wir kommen schließlich rechtzeitig an, um uns noch einen kleinen Snack und ein kaltes Erfrischungsgetränk zu holen, bevor wir mit dem Bus wieder runter nach Puerto fahren. Heute vernichten wir schon einen Großteil unserer Essensreste. Morgen ist dann schon unser letzter Urlaubstag.